Pferdezucht – Pferdeaufzucht – Deckhengste

Optimale Pferdezucht und Pferdeaufzucht

Wir züchten seit fast 50 Jahren Pferde!
Das hohe Maß an Fachwissen und Kompetenz auf dem Gebiet der Pferdezucht zeigt sich in der erfolgreichen Präsenz der Pferde im Turniersport.
Die Auswahl erfolgreicher Sporthengste und die Anpaarung mit leistungsbereiten Stuten aus hervorragenden Linien ist ein solides Fundament für die heutige Pferdezucht.

Haben Sie Fragen zur Anpaarung Ihrer Stute oder zur optimalen Fohlenaufzucht rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns Ihre Fragen und Wünsche per eMail.

Zuchtziele

Dabei spielt beim Zuchtziel der Vollblutanteil eine wesentliche Rolle. In unserer Zucht haben wir immer wieder mit Vollblutstuten und Vollbluthengsten gezüchtet und einen deutlichen Zusammenhang zwischen Vollblutanteil und Erfolg der Pferde im Leistungssport festgestellt. Blutgeprägte Pferde sind erfolgreicher im Sport.

Wer ein Sportpferd möchte, orientiert sich an den Werten der Spitzensportpferde. Wer als Züchter in Generationen denkt, muss einen Schritt weiter denken. Der Vollblutanteil ist ein Merkmal, das sich als Konstante auch im Top-Sport erwiesen hat und damit berücksichtigt werden muss.

Das tun wir seit jeher und die Qualität sowie die Erfolge der Pferde beweisen die solide Zuchtausrichtung.

Mit folgenden Vollblut-Deckhengsten haben wir hoch erfolgreiche Nachkommen in Dressur, Springen und vor allem in der Vielseitigkeit:

SHREK xx

SHREK xx – Internationaler Gruppe I – Performer
B.2004, GAG: 96 kg, 165 cm, braun ohne Abzeichen, TG
Zulassung für Warmblutzuchtverbände: Oldenburg. Westfalen, ZfDP, Zuchtverband für Deutsches Sportpferd (Ost- und Mitteldeutschland)
Züchter & Besitzer: Frau Carde Ostermann-Richter

Nach Paolini, einem der gewinnreichsten deutschen Galopper, startete auch Shrek aus der kleinen, aber äußerst erfolgreichen Vollblutzucht Carde Ostermann-Richters eine Karriere als Deckhengst.
Der zweifache Gruppesieger und Zweitplazierte des Italienischen Derbys steht im thüringischen Gut Buchenhof, eine Adresse mit sehr langer Pferdetradition, bisher allerdings zumeist nur im Warmblutbereich. Das aber soll sich ändern, denn Besitzer Reimo Kalnbach ist vor drei Jahren auch auf die Vollblüter gekommen.

Den Anfang machte die Stute Pastell Brune (Alkalde – Pastell Rouge), die er als begeisterter Vielseitigkeitsreiter für die Zucht gekauft hatte. Deren Urgroßmutter war Prairie Darling, die Mutter eben jenes eingangs erwähnten Paolini. So ergab sich auch der Kontakt zu Carde Ostermann-Richter, denn ausgerechnet Paolini wurde als erster Partner ausgesucht. Das erste Stutfohlen, die 2007 geborene Prairie Angel (2 x 4 ingezogen auf Prairie Darling) gefiel so gut, dass Reimo Kalnbach buchstäblich Blut geleckt hatte. Jetzt steht neben zwei Hengsten für die Warmblutzucht ein waschechter Vollblut-Deckhengst in seinem Gut Buchenhof.

Shrek zählt schon früh zu den Favoriten bei den jungen Pferden im großen Lot von Trainer Andreas Wöhler. Beim Debüt Ende Oktober in Halle endete er auf einem versprechenden dritten Rang. Knapp drei Wochen später war er in Frankfurt auf der Meile nicht zu schlagen, gewann unter Eduardo Pedroza eindrucksvoll mit zehn Längen Vorsprung auf Belle Aire und Orvera.
Seine Dreijährigen-Kampagne startete Shrek in einer eher ungewöhnlichen Aufgabe: In einem Ausgleich III über 1850 Meter Anfang April in Köln. Er hatte als klarer Favorit keine Probleme, Cees und Ocamiros auf die Plätze zu verweisen. Es war der Aufgalopp zu seiner ersten wichtigen Prüfung, dem Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler. Frankfurt sollte erneut eine Erfolgsstation sein, das Gruppe III-Rennen über 2000 Meter war ihm nicht zu nehmen, auch wenn der spätere Gruppe-Sieger und Deckhengst Axxos ein hartnäckiger Gegner war, Platz drei ging an den Schlenderhaner Allanit.
Das Derby Italiano (Gr. I) in Rom war das nächste Ziel. Die Erwartungen waren natürlich nicht gering und Shrek lieferte als Zweiter hinter Awelmarduk auch eine hervorragende Leistung.
Letztlich könnte die geforderte 2400-Meter-Distanz aber ein Tick zu weit für ihn gewesen sein. Mit 142.560 Euro war Rang zwei allerdings erstklassig dotiert. 2400 Meter waren auch im BMW Deutschen Derby Anfang Juli in Hamburg gefordert und bei stark aufgeweichtem Boden zeigte sich dann deutlich, dass die Strecke zu weit war. In dem von Adlerflug gewonnenen Rennen wurde Shrek Sechster.
Einmal sattelte ihn Andreas Wöhler noch 2007, erneut in Frankfurt, wo der Hengst ungeschlagen bleiben sollte. Der Merrill Lynch Euro-Cup war auf der 2000-Meter-Distanz aber ein ungemein spannendes Rennen, denn Persian Storm und Wiesenpfad waren am Ende nur knapp zurück.

Damit bezog Shrek sein Winterquartier, mit einem GAG von 96,5 Kilo gehörte er zur Spitzengruppe der deutschen Galopper.
Vier Starts sollte er 2008 absolvieren, ein Sieg gelang nicht mehr.
Mit einem vierten Platz in dem von Oriental Tiger gewonnenen Gerling-Preis begann es durchaus positiv, zumal es über die nicht idealen 2400 Meter ging. Im „Premio Presidente“ in Rom auf Gruppe I-Ebene war der Boden durchlässig und kaum passend.
Im Großen Preis der Wirtschaft (Gr. III) in Dortmund lief Shrek dann über 2000 Meter als Dritter gut genug, mehr war dann sicher noch Rang vier in München wert.
Der Grosse Dallmayr-Preis (Gr. I) sah mit Linngari vor Pressing einen ausländischen Einlauf, hinter Fair Breeze wurde Shrek Vierter, das war die wohl beste Saisonleistung des Vierjährigen.
Eine schnelle Bahn und eine Distanz von 2000 Meter – bei diesen Voraussetzungen konnte Shrek Einiges bewegen und gehörte zur Elite des deutschen Turfs!
Text: Frauke Delius, Düsseldorf

PANYU xx

PANYU xx – Pedigree der Extraklasse
B.2006, GAG: 93,5 kg, 164 cm, schwarzbraun, TG
Zulassung für Warmblutzuchtverbände: Oldenburg. Westfalen, 2015 Zulassung für Mitteldeutschland, Einzeldeckgenehmigung
Züchter & Besitzer: Frau Carde Ostermann-Richter

Panyu verweist in seiner kurzen Rennkarriere auf 8 Siege und Platzierungen bei 18 Starts.
Dennis Schiergen, Sohn von Trainer Peter Schiergen kommentiert Panyu als “einen tollen Kerl”. Im Beritt auf Gut Buchenhof beweist Panyu neben Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft eine enorm hohe Rittigkeit.
Panyu besticht durch hevorragendes Bewegungspotential, das in dem Maße bei Vollblütern recht selten ist. Seine ersten Nachkommen erblickten 2015 das Licht der Welt und werden das väterliche Potential während ihrer Ausbildung beweisen.

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